Thursday, October 1, 2009

The shohin compositon of Michal Budik

Michal Budik won 'best of show' in the recent Czech National Convention in Decin, CZ. He was asked by a bonsai magazin to supply material for and article and asked me to write something about his shohin composition and why it won.

Here the text in German:

Die Shohin-Komposition von Michal Budik

Bei der Tschechischen Nationalausstellung in Decin am 12. und 13. September 2009 waren so and 100 hochkarätige Bonsai aus ganz Mitteleuropa ausgestellt. Die Qualität der Exponate war für mich überraschen, man konnte z.B. durchaus einen ebenbürtigen Vergleich mit einer deutschen Nationalausstellung ziehen. Als Schiedsrichter oblag es mir zusammen mit einem Team von internationalen Experten die besten Bäume für die Prämierung auszuwählen. Das ist immer eine sehr schwierige Angelegenheit. Bonsai kommen in vielen Größen und Stilen und sind eigentlich kaum vergleichbar. Zur Überraschung Vieler erhielt eine Shohinkomposition die Auszeichnung als bester Bonsai der Ausstellung.

Es ist ungewöhnlich, dass als bester Bonsai eine Komposition von mehreren Bäumen ausgewählt wird. Oft werden kleine Bäume getrennt von großen bewertet. Das führt meistens dazu, dass grundsätzlich nur große Bäume ein Auszeichnung als 'bester Baum' erhalten.

Warum war gerade diese Shohinkomposition von Michal Budik so gut? Man muss wissen, dass es sehr schwierig ist, ein wirklich gute Shohinkomposition zusammenzustellen. Es ist deutlich schwieriger als einen einzigen guten großen Baum zu präsentieren. Man braucht erst einmal ausgezeichnete Shohins, also Bonsai , die kleiner sind als 25 cm. Dann sollten sie, um in der Gruppe zu wirken auch wieder nicht zu unterschiedlich in der Grösse sein, weil sonst die Proportionen nicht mehr stimmen. Man benötigt eine Mischung aus verschiedenen Arten und Stilen. Es sollen Nadelbäume und Laubbäume vorkommen. Die Qualität sollte in etwa gleich hoch sein. Es fällt sehr unangenehm auf, wenn in einer guten Gruppe ein eher schlechter Baum steht.

Dann gibt es noch sehr ausgeklügelte 'Vorschriften', 'Regeln',l wie eine solche Gruppe zusammenzustellen ist. Ich würde das eher 'Empfehlungen' nennen. Die künstlerischen Freiheit muss immer gewahrt sein. Dabei spielt wieder die Grösse und das Anssehen der Holztische und Untersetzer eine Rolle. Ebenso ist es ganz wichtig, das Akzentobjekte und-pflanzen sehr gut sind und in den Proportionen zu den Bäumen passen. Dann sollte die gesamte Kompsiton auch noch das Them der Jahreszeit widerpiegeln. Eine sehr komplexe Angelegenheit, in der Tat.

Viele Shohinsammler kaufen hochwertige Shohins, die aus Asien importiert werden. Anders scheint es nicht möglich, eine gute Sammlung zusammenzutragen, die eine exzellent Komposition ergibt. Den Schiedsrichtern in Decin ist es sehr angenehm aufgefallen, dass aber gerade die Bonsai von Michal Budik sichtbar alle selbst gestaltet, also nicht einfach eingekauft sind. In Summe hat die Komposition von Michal Budik eben alle die genanntenen Schwierigkeiten überwunden und kann sich als Ausstellungsobjekt in der ganzen Welt, zumindestens in Europa sehen lassen.

9 comments:

tivaa said...

Is it possible in English to?

Thanks, NTL.

tivaa said...

Is it possible in English to?

Thanks, NTL.

Ana said...

About translation: for some reason the automatic translation works well on this text. I am often dissapointed with language tols, but not this time:

http://www.google.com/language_tools?hl=en

Walter Pall said...

Ana,

that's because I write 'Germish'. With my international exposure over almost 50 years I speak many languages well but none perfect, including my mother tongue.

WP

Ana said...

Happy to hear of a familiar concern!

This is the first time I find anyone to have adapted their writing style against the shortcomings of automated traslation - even among the folks who work on it... Have you, by any chance?

Walter Pall said...

Ana,

I don't do this consciously. it just happens.

WP

Robert Gockel said...

Hallo Walter,
bei Shohin Kompositionen sollte man da nicht bei allen Bäumen einen Tisch nehmen bei der Präsentation bzw. die Tische weglassen und nicht nur bei ein paar? Bei der ganz rechten Kiefer das ist mir klar mit dem Tisch. Aber warum haben daneben noch die zwei im Regal einen Tisch? Hätte man nicht noch die anderen ohne Tisch einen drunter schieben können? Ist das nicht richtig entweder haben alle einen Tisch oder keiner im Regal? Oder ist da ein Sinn dahinter? Gruß Robert

Walter Pall said...

Robert,

tja 'sollte'! Ich bin für die künstlerische Freiheit. Ich kann mit starren Regeln nichts anfangen. in dem Fall haben mich die extra Tische überhaupt nicht gestört.

WP

Robert Gockel said...

Danke Walter für die Antwort, ich hab diese Komposition auch live gesehen und ich finde sie auch sehr gelungen, mit den Tischen das finde ich so eigentlich nicht verkehrt. Man muss eben auch mal die Regeln brechen können. Die einzelnen Bäume sind wirklich sehr hoch im gestalterischen Können, gefällt mir besonders die unterste Kiefer finde ich sehr schön. Gruß
Robert